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Kindheitserinnerungen und Wünsche

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Teachly Blogpost - Endlich Reffi Teil 3

Kindheitserinnerungen und Wünsche

 


Dieser Artikel ist der dritte Teil des Teachly Referendariats-Blog. Den zweiten Teil findest du hier.


 

Heute möchte ich mal mit einer Frage an euch einsteigen. Erinnert ihr euch noch an eure
Schulzeit?

Wenn ich auf meine Schulzeit zurückblicke und hier beginne ich am besten direkt mit der
Grundschule, so erinnere ich mich an eine der schönsten Zeiten überhaupt – eine
unbeschwerte Zeit, Neugier und Zusammenhalt. Ich erinnere mich an zahlreiche Stunden im
Sitzkreis, an meinen unstillbaren Durst nach Wissen und an die Hingabe meiner Lehrerin.
Voller Tatendrang am Wochenplan, erledigte ich eine Aufgabe nach der anderen und hatte
sehr viel Spaß dabei. Es motivierte mich, meine Lehrerin zu beeindrucken und ihr zu gefallen.
Man erledigte seine Hausaufgaben nicht mehr nur für die Eltern, vielmehr wollte man seine
Lehrerin glücklich machen.

Ich steige bewusst an dieser Stelle ein, denn auf den Anfang kommt es an. Die ersten Jahre
in der Schule sind die wichtigsten und prägendsten Momente im Leben eines Kindes. Hier
entscheidet sich, ob sie Lust am Lernen entwickeln oder eben nicht. Die Lehrkraft kann hierbei
einen immensen Einfluss auf die Zukunft des Einzelnen nehmen. Sie kann einen motivieren,
aufbauen und fördern, sie kann einen aber auch deprimieren und frustrieren, um es auf den
Punkt zu bringen. Ich kenne einige Menschen, die nicht so positiv auf ihre Zeit in der
Grundschule zurückblicken können. Sie empfanden die Zeit als langweilig, demotivierend oder
fühlten sich sogar ungerecht behandelt beispielsweise aufgrund ihrer Herkunft. Ich finde es
sehr schade, dass sie solche negativen Erinnerungen mit sich tragen müssen. Denn wenn
man an die Schule denkt, so ist die Zeit in der Grundschule wahrscheinlich einer der ersten
Gedanken.

Perspektivwechsel – vom Schüler zum Lehrer

In Zukunft möchte ich viele schöne Erinnerungen gemeinsam mit meinen Schülern und
Schülerinnen schaffen und sie stets beim Lernen unterstützen – so wie es auch meine
Grundschullehrerin tat. Darüber hinaus möchte ich ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen! Ich
wünsche mir, dass sie sich später auch an eine schöne Zeit erinnern werden, so wie ich!

Daher gehört zu meinen Wünschen ebenso, dass ich im Referendariat lerne, wie ich dieses
Vorhaben umsetzen kann. Wir befinden uns nun auch wieder an einem Anfang und haben die
Möglichkeit etwas Neues dazuzulernen. Ich hoffe, dass mich mein Mentor Bestens darauf
vorbereiten wird, nun auf der anderen Seite des Klassenzimmers zu stehen.

 


Dieser Artikel ist der dritte Teil des Teachly Referendariats-Blog. Den vierten Teil findest du hier.


 

Jennifer ist ab August 2020 Referendarin in einer dritten Klasse. Zu ihrer Welt gehören rosa Glitzer, Einhörner und strahlende Kinderaugen. Dies spiegelt sich auch in ihrem Instagram-Account @unicorn_at_primary_school wieder. Dort findet ihr zahlreiche Tipps rund um das Referendariat.